AKTUELLES

"Liebe und Schicksal" Vernissage am 15.6.2016 um 19 Uhr in München

Neues Bild "Schicksal No:001, 60cm x 80cm, 5.2016


 

...mit Kuratorin/ Galeristin Frau Diana Achtzig.

...bei der Vernissage am 12.11.2015 in Berlin.

Die Bilder von Bui Quang Loc...

...die Bilder von Künstler Rüdiger Gau


Achtzig Galerie

Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst

Hagenauer Str. 7, 10435 Berlin, Prenzlauer Berg www.dianaachtzig.de, Mobil:01784482997 diana.achtzig@googlemail.com

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Vernissage am 12. November 2015 um 19 Uhr mit dem Titel: Abstrakte und gegenständliche „Junge Kunst“

Gruppenausstellung: Bolduan-Schlenk, Fleischhauer, Tschapljuk, Ohl, Pritsch, Kovatsch, Kramer, Hantsch, Loc Bui, Helmut Wellschmidt, Rüdiger Gau, Astrid Echle, Elisabeth Lüchtefeld, Alex Bär (Neue Leipziger Schule) und Diana Achtzig (Berlin University of the Arts) sowie Van De Amoste (Berlin University of the Arts). Es werden Malerei, Foto und Skulpturen gezeigt.


 


Bui Quang Loc stellt im Süddeutschen Verlag aus


"Love and Hate" Öl/Acryl auf Leinwand. Maß: 85x100cm. Entstehungsdatum: 2015. (sold) (Privatsammlung)

Es herrscht in mir ein ständiges Gefühl, Dinge zu unterdrücken und dass eben diese nur darauf warten, wieder herauszuströmen. All das auf der Leinwand zu vergegenwärtigen ist kein einfaches Unterfangen, sollten Sie gerade sehr wachsam und überlegt sein. Und als ich versuchte, einen blauen Block mit transparentem Unterbau symmetrisch zu dem Wort LOVE zu realisieren, wurde ich dadurch aufgeschreckt, dass Dinge im Unterbewußtsein eine Menge auf den Malprozess Einfluss nehmen, leicht und schwer zugleich, wie unmöglich es auch ist. Die opaken Farbmassen in eigener Verwirrung revolvierend, die mal impulsiven, mal zurückhaltenden Linien manchmal stark sind Variationen von dem, was Sie gelernt haben, was Ihnen als Erfahrungen dienen, reine Schönheit zu erschaffen. Variation mag in der Wissenschaft so manchesmal zu unerwarteten Desastern führen, doch in der Kunst wird sie ganz ausgiebig genutzt. Ignorieren Sie beim Betrachten dieses Gemäldes einfach mal Ihre gegenteiligen Erfahrungen und gehen Sie danach weiter nur mit dem Sinnesgehalt "LOVE" und "HATE". (T.Nguyen übersetzt)


„Suche nach Inhalt No.: 001“. Mischtechnik auf Leinwand. Maß: 110x100cm. Entstehungsdatum: 2015

Haben Sie jemals versucht, im eigenen Innern wie in einem Schrank nach etwas zu suchen? Ich habe das mal in einem entschwundenen Bewußtsein gemacht. Ringsum, von einer Ecke zu der nächsten, mal hastig, mal langsam. Erinnerungen waren stellenweise mit Gegenwart und auch Zukunft verwoben, mal präsent, mal verborgen, strotzend überladen und verworren wie ein wüster Lagerplatz. Meine Versuche, sie in Gestalt, Sprache oder Konzept einzuprägen, waren alle vergeblich. Am Ende habe ich dann Worte wie LOVE, MELANCHOLY, RELAXING dort eingepresst, auch wenn sie mir – da ohne jeglichen Zusammenhang mit dem abstrakt Dargestellten – widerstrebend und plump vorkamen. Doch ihre Form (und nicht ihre Bedeutung) erschien mir als Angelpunkte, die den manchmal müde werdenden Farbstrichen einen Halt bieten.

So oder ähnlich wurde dieses Gemälde an einem Wochenende konzipiert. Es ist möglich, dass Sie mit dem Bild alles ganz anders als von mir wiedergegeben empfinden. Dann hat es aber genau seine Aufgabe erfüllt, nämlich zur Suche anzuregen. Danke für das Betrachten und Eintauchen. (T.Nguyen übersetzt)


„Sensation”. Öl/Acryl auf Leinwand. Maß: 100 x130cm. Entstehungsdatum: 2015

Die Stille der Nacht kann einem viele fremde und doch so vertraute Gefühle entgegenbringen. Ein schwarzes Kohlestück hetzt sich auf der Leinwand, auf der ich noch nicht weiß, welche Gestalten auf welche Weise enstehen werden. Komplett wie einer, der in seinen Begriffen die Orientierung verloren hat, aber auch wie ein Commander, der all die unbeswussten Intuitionen zur Hochform auflaufen lässt. Dann noch ein wenig Hintergrund mit Einflüssen von der frühen Abstraktmalerei, damit das Bild einen Ausgleich erfährt. Sowie die Worte, genau dahin, wo sie zu stehen haben, anzuordnen und nicht einmal selbst nur um 0,5cm versetzt. Die sind trotz ihrer Natur nicht als Worte mit ihrem Wortsinn, sondern als Bildelemente aufzufassen (versuchen Sie es mal). Das war mein Gedankengang, als ich meine Unterschrift unter das Bild gesetzt habe.

Und beim Wegschauen überkamen einem auf einmal Begriffe und Emotionen: ich, du, Freude, Trauer, Liebe, Wut. Du fühlst dich in dem Gemälde verfangen. (T.Nguyen übersetzt)